Der Verein "Reußische Fürstenstraße e. V."
Der Verein "Reußische Fürstenstraße e. V." wurde im September 1992 gegründet.
Ziel war es, eine kulturhistorische Straße in Ostthüringen zu konzipieren. Ihren Namen verdankt sie den in diesem Gebiet früher ansässigen reußischen Fürsten und deren Vorfahren, den Vögten von Weida, Gera und Plauen. Noch heute findet man in dieser Gegend Städte und Dörfer mit herausragender Architektur. Burgen, Schlösser und Museen geben einen umfassenden Einblick in die historischen Wurzeln dieses Gebietes und die Lebensweise der hier ansässigen Menschen.
Die kulturhistorische Route "Reußische Fürstenstraße", welche ca. 110 km lang ist, führt von
Hirschberg über
Bad Lobenstein -
Saalburg-Ebersdorf (mit Abzweigung nach
Burgk) -
Schleiz (Abzweigung nach
Plothen) -
Zeulenroda-Triebes -
Greiz (Abzweigung nach
Hohenleuben - Burgruine und Museum Reichenfels) -
Weida (Abzweigung
Wünschendorf) -
Gera (mit Abzweigung nach
Posterstein sowie
Schmölln) bis nach
Bad Köstritz.
Neben kulturell bedeutenden Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der Osterburg in Weida, dem Oberen und dem Unteren Schloss in Greiz, der Bergkirche in Schleiz und Schloss Burgk, bietet diese Route eine vielfältige, reizvoll unterschiedliche Landschaft vom Thüringer Schiefergebirge über eine Hügellandschaft mit Bergen und Kuppen sowie plateauartigen bewaldeten Hochflächen und den tiefen Flusstälern der Saale, Wisenta, Weida und Weißen Elster und deren Talsperren. Besonders für aktive Urlauber, die Freude am Segeln, Surfen und Baden haben, sind die Saaletalsperren als Urlaubsparadiese zu empfehlen.
Der Verein "Reußische Fürstenstraße e. V." sieht heute seine Aufgabe in erster Linie darin, geschichtliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten einer breiten öffentlichkeit vorzustellen und bekannt zu machen. Dafür widmen sich die Mitglieder größtenteils ehrenamtlich der Denkmalpflege, Heimatkunde und Ortsbildpflege, sowie die Pflege und Erhaltung von Kulturwerten entlang der "Reußischen Fürstenstraße".